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Barrierefreiheits-Check in Künzelsau

Wie barrierefrei ist Künzelsau wirklich?
Dieser Frage sind wir bei einem Spaziergang durch Künzelsau auf den Grund gegangen.

Ziel: Barrieren sichtbar machen, die im Alltag vieler Menschen große Hürden darstellen – auch wenn sie für andere kaum auffallen.

Gemeinsam mit Jutta Pagel-Steidl vom Landesverband für Menschen mit Körper- und Mehrfachbehinderung und Ines Vorberg vom Bundesverband Selbsthilfe Körperbehinderter wurde schnell deutlich:

Barrierefreiheit ist viel mehr als Rampen und Automatiktüren.
Es geht um selbstbestimmte Teilhabe, um Orientierung, um Erreichbarkeit – und darum, dass Menschen nicht in „Bittstellung“ geraten müssen, um sich frei bewegen zu können.

Einige Erkenntnisse unseres Rundgangs:
▪️ durchsichtige Schiebetüren ohne Markierungen können zur Gefahr werden
▪️ hohe Theken erschweren Gespräche auf Augenhöhe
▪️ kleine Stufen können große Hindernisse sein
▪️ Aufzüge oder Technik, die ohne Unterstützung nicht bedient werden können, verhindern echte Selbstständigkeit
▪️ fehlende oder schlecht platzierte Kontraste erschweren die Orientierung für Menschen mit Sehbehinderung

Was mich besonders bewegt hat:
Barrieren halten Menschen nicht nur auf – sie halten sie häufig auch vom gesellschaftlichen Leben fern. Barrierefreiheit ist eine Frage der Würde, der Chancengleichheit und der Teilhabe.

Deshalb: Von Anfang an mitdenken. Betroffene einbeziehen. Lösungen finden, bevor Probleme entstehen.

Ein herzliches Dankeschön an Jutta Pagel-Steidl, Ines Vorberg und Bürgermeister Neumann für den offenen Austausch und die wichtigen Impulse.

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