Alles, was gegen die Natur ist, hat auf die Dauer keinen Bestand

Artenvielfalt in Industriegebieten

Biodiversität ist uns Grünen und mir persönlich ein großes Anliegen. Das Artensterben schreitet in großen Schritten voran. Die heutigen Aussterberaten liegen mindestens zehn Mal höher als in den letzten zehn Millionen Jahren. Damit sind wir am Beginn des sechsten großen Massenaussterbens der Erdgeschichte. Den Schutz unserer Artenvielfalt müssen wir auf allen Ebenen anpacken. Auch unsere Industriegebiete spielen eine wichtige Rolle.

Die Wirtschaft in Hohenlohe expandiert und oftmals sind die Industriegebiete mehrheitlich grau und ohne Begrünung. Dies trägt auch zum Artensterben bei. Um dem entgegenzuwirken, können zum Beispiel einheimische Gehölze und Wildstauden, entlang von Firmenzentralen, als Nahrungsgrundlage für viele Kleintiere geschaffen werden. Strukturen mit Trockenmauern und Totholz können Unterschlüpfe und Nistplätze bieten.

Ein weiterer Anziehungspunkt für Lebewesen ist Wasser. Eine Regenwasserversickerungsfläche führt nicht nur zu mehr Artenvielfalt, sondern kann auch die Abwassergebühren eines Betriebes senken. Außerdem kann Begrünung auch eine positive Auswirkung auf die Arbeitsatmosphäre haben. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter können in den Pausen an der frischen Luft Energie tanken. Gleichzeitig finden Kleintiere einen optimalen Lebensraum.

Das hat mich dazu animiert ein Projekt mit dem engagierten Naturschützer Martin Herbst aufzugreifen. Dafür haben wir eine Broschüre zum Thema Artenvielfalt in Industriegebieten erstellt. Darin teilen wir mit Unternehmen Informationen zu Artenvielfalt in Industriegebieten, die Vorteile einer Begrünung sowie Impulse für eine Umsetzung. Außerdem planen wir Veranstaltungen und Besuche von Unternehmen.

Unser Ziel Firmen ist es in den Industriegebieten die Menschen die dort Verantwortung haben zu zeigen, dass wir auch Naturschutz und Artenschutz betreiben können.

Hier können Sie die Broschüre herunterladen

Der LTV hat sich mit meinem Projekt befasst. Hier können Sie den Beitrag ansehen

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