Austausch mit dem Deutschen Journalistenverband (DJV)

Arbeitsbesuch in Stuttgart

Diese Woche führte mich ein spannender Gesprächstermin in die Stuttgarter Geschäftsstelle des Deutschen Journalistenverbands Baden-Württemberg. Dort lernte ich den Landesvorsitzenden Matthias Pfalzgraf und den Geschäftsführer Gregor Schwarz kennen.

Der DJV ist die größte Organisation für Journalist:innen in Deutschland. Er ist sowohl Gewerkschaft als auch Berufsverband – eine starke Doppelfunktion.

Bei unserem Austausch ging es zunächst um die zunehmende Feindseligkeit und Gewalt gegen Journalist:innen. Eine schlimme Tatsache, die sich seit der Corona-Pandemie verstärkt hat. Darüber hinaus haben wir über die Zukunftsfähigkeit insbesondere des regionalen Journalismus gesprochen.

Als grün-schwarze Koalition wollen wir den Qualitätsjournalismus gezielt stärken und in die Aus- und Weiterbildung von Journalist:innen investieren. Der DJV unternimmt in diesem Bereich gemeinsam mit dem südwestdeutschen Verlegerverband (VSZV) große Anstrengungen. Ausdruck dessen ist die gemeinschaftlich gegründete Akademie „Journalistische Aus- und Berufsbildung“ (JAB). Gute Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten sind im digitalen Wandel von hoher Bedeutung.

Interessant finde ich auch die Vorschläge des DJV für Modelle des Non-Profit-Journalismus. Dieser könnte in einigen Gebieten helfen, die regionale Berichterstattung aufrecht zu erhalten. Der gesetzgeberische Hebel dafür liegt auf Bundesebene.

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