Besuch der IFA-Messe und des ARD-Hauptstadtstudios

Als SWR-Rundfunkrätin im Ausschuss für Recht und Technik habe ich Anfang der Woche mit meinen Kolleg:innen die Elektronikmesse IFA in Berlin besucht. Da sich unser Gremium insbesondere mit den Einkäufen und Verträgen des SWR befasst, ist es für die Mitglieder wichtig, dass wir die technischen Entwicklungen im Medienbereich gut kennen. Seit den Vorgängen beim RBB wird die Verwendung von Rundfunkbeiträgen zurecht noch kritischer beobachtet. Wir Rundfunkrät:innen sind uns unserer Verantwortung bewusst und wollen dazu beitragen, dass die Mittel für Anschaffungen bestmöglich eingesetzt werden.

Die IFA ist als ausgewiesene Fachmesse genau der richtige Ort, um sich einen Eindruck vom Stand der Medientechnologie zu verschaffen. Neben Angeboten für hochwertige Unterhaltungserlebnisse haben mich einige Innovationen begeistert, die für manche Menschen einen echten Mehrwert im Alltag bieten können. So hat die ARD selbst eine KI-Anwendung für klare Sprache präsentiert. Diese soll Menschen mit Hörschwierigkeiten unterstützen, besser am Angebot teilhaben zu können. Es ist wichtig, dass der öffentlich-rechtliche Rundfunk bei diesen Entwicklungen Schritt hält, um auch aus technischer Sicht ein zeitgemäßes Medienangebot zu bieten.

Im Rahmen unserer Informationsreise hat unser Ausschuss auch das ARD-Hauptstadtstudio in Berlin besichtigt. Hier werden Nachrichten zur Bundespolitik produziert und gesendet, wofür alle Rundfunkanstalten der ARD - so auch der SWR – täglich Beiträge liefern. Ich habe mich sehr gefreut, neue Einblicke und Inspirationen zu gewinnen. Medien- und Technikinteressierten kann ich sowohl die IFA-Messe als auch den Blick hinter die Kulissen des ARD- Hauptstadtstudios wärmstens weiterempfehlen.

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