Besuch im Werttoffhof Stäffelesrain

Klimaschutz braucht Kreislaufwirtschaft

Unsere Gesellschaft verursacht viel Müll. Wir schmeißen viel weg, teils noch neue Dinge und meistens wird dies nicht recycelt.

Daher war ich vorletzte Woche gemeinsam mit meiner Fraktionskollegin und energiepolitische Sprecherin, Jutta Niemann, im Wertstoffhof Stäffelesrain in Kupferzell.

Dort haben wir uns mit Sebastian Damm, dem Abfallberater des Hohenlohekreis, Anja Kohr, der Bereichsleiterin Kommunikation und Zentralaufgaben, Joachim Bahr, dem Bereichsleiter Entsorgungsanlagen, Janina Schüßler, des KlimaZentrums und Jana Mack, einer Auszubildenden im Landratsamt Hohenlohekreis, ausgetauscht.

Der Hohenlohekreis versucht Kreislaufwirtschaft so weit wie möglich zu betreiben. Beispielsweise arbeitet der Landkreis mit den Krautheimer Werkstätten zusammen, in deren Entsorgungsfachbetrieb ausgemusterte Elektrogeräte in Handarbeit zerlegt werden. Danach können sie recycelt werden und wieder in den Kreislauf kommen.

Jedoch können nicht alle Produkte auseinandergenommen und recycelt werden. Es schockiert mich was für Produkte, die teilweise noch vollkommen in Ordnung sind, auf dem Hof landen. Große Teile des Abfalls landen am Ende in der Verbrennungsanlage. Das Thema muss mehr aufgegriffen und die Wirtschaft mehr eingebunden werden.

Im Hohenlohekreis das Abfallwirtschaftszentrum auch für Klimaschutz zuständig, so kamen auch die Klimaziele des Hohenlohekreises zur Sprache. Diese sind noch auf dem Stand von vor der Verabschiedung des Klimaschutzgesetzes im August 2021 und müssen schnellstmöglich angepasst werden. Dafür wird derzeit das Klimazentrum aufgebaut. Auch der Klimabeirat, den es seit 2016 gibt, soll jetzt neue Kompetenzen erhalten. Es sei nun wichtig, dass aus dem Klimabeirat Forderungen für den Klimaschutz kommen. Es ist wichtig, dass aus dem Klimabeirat nun Forderungen für den Klimaschutz kommen.

 

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