Freiheit für Julian Assange!

Pressefreiheit verteidigen

Ein neuer Tiefschlag für Julian Assange und die Pressefreiheit: Ein Londoner Gericht hat gestern der Auslieferung des WikiLeaks-Gründers an die USA zugestimmt. Die letzte Entscheidung liegt nun bei der britischen Innenministerin. Ich schließe mich dem Aufruf von Reporter ohne Grenzen an, wonach die Ministerin für die Pressefreiheit einstehen muss und einer Auslieferung von Assange folglich nicht zustimmen kann.

Es geht jedoch um viel mehr. Demokratische Gesellschaften sind auf hochwertigen und investigativen Journalismus angewiesen. Wir sehen derzeit in Russland, was passiert, wenn diese Form der Berichterstattung mundtot gemacht wird. Das Regime missachtet dort sämtliche Prinzipien von Rechtstaatlichkeit und Transparenz, verübt Verbrechen gegen die Menschlichkeit und belügt die eigene Bevölkerung.

Auch Julian Assange hat Kriegsverbrechen aufgedeckt. Eine gestandene Demokratie wie die USA muss das aushalten. Für mich ist klar: Freiheit der Presse heißt Freiheit für Assange!

 

Bild: https://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0/; DJANDYW.COM AKA NOBODY

 

Zurück

Diese Website verwendet keine Cookies.