Für Frieden und Verständigung

Vertretertag des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge

Am Wochenende war ich zu Gast beim Vertretertag des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge Nordwürttemberg. Der Verein hat im Beisein vieler Ehrengäste seine Rechenschaftsberichte vorgestellt und einen neuen Vorstand gewählt. Als Abgeordnete für Hohenlohe habe ich die Einladung sehr gerne angenommen und eine kleine Begrüßungsrede gehalten.

Der Volksbund leistet seit vielen Jahren wertvolle Arbeit bei der Pflege deutscher Soldatengräber im Ausland und der Betreuung von Angehörigen. Mit zahlreichen Bildungs- und Begegnungsangeboten verknüpft er zudem das Gedenken mit Völkerverständigung und Versöhnung. Ich finde es unglaublich wichtig, dass mit der Instandhaltung von Kriegsgräberstätten weiterhin gezeigt wird, wie grausam der Krieg ist und dass er viele junge Leben verschwendet. Leider müssen wir das momentan erneut auf bittere Weise durch den russischen Angriffskrieg in der Ukraine erfahren. Gleichzeitig ist es im europäischen Kontext entscheidend, dass sich Jugendliche verschiedener Länder gemeinsam mit dem Thema beschäftigen und unterschiedliche Erinnerungskulturen kennenlernen. Dafür liefert der Volksbund tolle Ansätze, wofür ich mich auch in dieser Stelle ausdrücklich bedanken möchte.

Im Verlauf der Tagung konnte ich viele spannende Gespräche führen und noch mehr über die vielfältigen Aktivitäten des Volksbundes erfahren. Beim gemeinsamen Mittagessen wurde unter anderem über den Ukraine-Konflikt und das problematische Verhältnis der Gesellschaft zur Bundeswehr gesprochen. Die NS-Vergangenheit und die Verbrechen der Wehrmacht wirken noch immer nach. Die Arbeit der Bundeswehr wird dadurch oftmals auf eine negative Weise wahrgenommen, die nicht zu den wichtigen Aufgaben passt, die sie für uns leistet. Hier müssen wir uns um ein besseres Bild bemühen, da wir leider noch immer in einer Zeit leben, in der wir auf funktionsfähige Streitkräfte nicht verzichten können.

Besonders gefreut hat es mich, auch meinen Fraktionskollegen Ralf Nentwich auf der Tagung getroffen zu haben. Dabei ist dieses Bild entstanden. Er wurde als Nachfolger von Willi Halder zum stellvertretenden Vorsitzenden des Bezirksverbands gewählt.

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