Pressefreiheit

Hoffnung für Julian Assange

Zwölf Jahre ist es her, seit Julian Assange brisante Dokumente des US-Militärs auf der Internetplattform „Wikileaks“ veröffentlicht hat. Genau so lang wird er inzwischen von US-Behörden verfolgt, die in den Enthüllungen über Kriegsverbrechen im Irak und Afghanistan einen Landesverrat sehen.

Die Freiheit von Assange steht für mich eindeutig im Zusammenhang mit der Pressefreiheit. Journalist:innen sind dafür da, die Öffentlichkeit aufzuklären und auch unangenehme Vorgänge ans Tageslicht zu bringen. Wenn Menschenrechte verletzt werden, müssen demokratische Gesellschaften darüber sprechen und handeln.

Die Bedingungen, unter denen Assange in Großbritannien seither festsitzt, sind hart und haben ihm gesundheitlich geschadet. Dennoch stand er kurz vor der Auslieferung an die USA. Nun wurde bekannt, dass er dagegen Berufung einlegen darf – ein Hoffnungsschimmer in einem unwürdigen Schauspiel.

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