Radio Regenbogen

Heute habe ich in Mannheim Kai Fischer von Radio Regenbogen getroffen. Er ist Geschäftsführer und ein erfahrener Kenner der Branche. Wir haben uns intensiv über die aktuellen Herausforderungen privater Regionalradios unterhalten. Diese finanzieren sich hauptsächlich über Werbegelder. Das erste Corona-Jahr hat daher zu massiven Einnahmeausfällen geführt, weil Werbekunden selbst in Not gerieten und Veranstaltungen ausfielen. Inzwischen hat sich die Lage verbessert, ist aber weiterhin angespannt. Hinzu kommt die technische Transformation mit zunehmend digitalen Übertragungswegen, an die sich die Radios anpassen müssen.

Wir Grüne sehen die Privatradios als wichtigen Pfeiler der regionalen Berichterstattung. Im Koalitionsvertrag haben wir deshalb vereinbart, die vielfältige Hörfunklandschaf Baden-Württembergs bei ihren Herausforderungen zu unterstützen.

Ein wichtiger Schritt ist dabei, die Übertragungskapazitäten im Bereich UKW und DAB+ in den nächsten Jahren zu gewährleisten. Damit schaffen wir Planungssicherheit. Zugleich kümmern wir uns intensiv um den Ausbau von Breitband und 5G, da schnelles Internet und Mobilfunk für die Zukunft des Radios eine wesentliche Rolle spielen werden.

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