V. World Organic Forum in Kirchberg

 

Vom 27.-30. Juni hat das V. World Organic Forum in Kirchberg an der Jagst stattgefunden. Im Fokus standen die 17 SDGs. VertreterInnen aus dem Globalen Süden haben sich vor allem für eine lokale bottom-up Umsetzung der globalen Nachhaltigkeitsziele der UN ausgesprochen. Ich habe einige Veranstaltungen der Tagung besucht und im Austausch mit vielen internationalen Akteuren einiges gelernt!. Beispielsweise bestehen auch im Bereich der Landwirtschaft noch immer sehr viele koloniale Kontinuitäten.

In Namibia ist der Landbesitz primär in der Hand weißer Menschen, vor allem Deutschlandstämmig. Für die Ernährungssicherheit sind jedoch besonders indigene kleinbäuerliche Strukturen wichtig, um Hungersituationen vor Ort zu bekämpfen. Von Menschen aus Ghana habe ich erfahren, dass es dort keinen festen Anspruch auf Landbesitz gibt, sondern eine gemeinsame Bewirtschaftung von Flächen stattfindet, was auch eine Barriere gegen Landgrabbing bedeutet.

Vielen herzlichen Dank an Rudolph Bühler, Gründer & Vorsitzender des World Organic Forums in Kirchberg, und allen weiteren Organisator*innen für die tolle Tagung und die aufschlussreichen Gespräche!

Auf dem Bild unten bin ich zu sehen mit Eddi Mukiibi, Slowfood Uganda Chef, und Bernulf Schlauch von Slowfood Deutschland.

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